Am 1. Mai dieses Jahres wurde die Europäische Union erweitert. Gazomet ist einer der ersten Hersteller, der das europäische CE Zertifikat bekommen hat. Dieses Zertifikat ermöglicht den Vertrieb unserer Waren am Europäischen Markt.
Gazomet hat einen neuen Besitzer. Nach zweijährigen Verhandlungen hat der Aufsichtsrat des bisherigen GAZOMET Besitzers PGNiG einen Vertrag mit einem strategischen Investor unterschrieben. Der Hauptbesitzanteil von Gazomet wurde auf das Unternehmen RMG Regel + Messtechnik GMBH, Kassel, einem führenden Hersteller von Gasprodukten in Europa, übertragen.
Die Arbeiten am Qualitätssicherungssystem nach ISO 9001 wurden beendet. Das Werk wurde auf sechs Kostenstellen geteilt.
Im Juni 1998 wurde das Werk in eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung umgestaltet – Zakład Urządzeń Gazowniczych GAZOMET sp. z o.o. PGNiG S.A. in Warszawa ist der alleinige Eigentümer. Das Eigentum wurde durch Sacheinlage aus der Zweigstelle eingeführt. Die Gießerei ging nicht in die Gesellschaft ein und blieb in der Struktur von PGNiG S.A.
Im Jahre 1996 wurde die neue Kugelhahnfamilie KSK und KSU eingeführt. Gas-anlagen sind in ein Steuerungs- und Datenübertragungsgerät für Benutzung der Telemetrie ausgestattet. Es wurden ersten Schritte zur Einführung des Qualitätssmanagementsystems nach ISO 9001 begonnen.
Im Jahre 1994 wurde die Umstrukturierung des Werkes begonnen. Intensive Schulungen der Mitarbeiter und Einführung Organisatorischen Optimierungen haben 1995 die Verluste begrenzt. Zugleich haben die Arbeiten an der Modernisierung der Konstruktion bei Kugelhähnen und Mess-, Reglerstationen angefangen.
Am Anfang der 90`er Jahre änderte sich die Staatsform Polens, und es wurde die Marktwirtschaft eingeführt. Dies hatte zunächst ungünstigen Einfluss auf die Finanzlage des Unternehmens. Die Anzahl der Bestellungen wurde geringer, und man hat die Beschäftigungzahl auf 500 reduziert.
Ab den 01.09.1982, nach dem das staatliche Unternehmen aus mehreren Werken als PGNiG gegründet wurde, wurde die Firma in ihren Strukturen als : "Zakład Urządzeń Gazowniczych "Gazomet" w Rawiczu" eingeschlossen.
In den 80`er Jahren wurde die Gasversorgung von Stadtgas und Koksgas auf Erdgas umgestellt. Darauf hin ging die Anzahl der Bestellungen für bisherige Anlagen zurück. Das Werk konnte den nun wachsenden Bedarf an Kugelhähnen, Regler- und Messanlagen für Neuanlagen nicht gerecht werden. Systematisch waren die Beschäftigungszahlen gesunken auf 772 am Ende des Jahres 1989.
Im Zeitraum vom 01.01.1976 bis 01.01.1978 war das Werk "Zakładom Urządzeń Naftowych i Gazowniczych" in Krosno unter den Namen: "Zakład Urządzeń Naftowych i Gazowniczych in Rawiczu” untergeordnet.
In den Jahren 1955 – 1962 wurde der erste Teilausbau des Werkes realisiert, in dem folgende Objekte abgegeben wurden: Eisengießerei, Zerspannensabteilung, Metallmodellbau, Kesselhaus, Kompressorstation und ein Mehrfamilienhaus für 26 Familien. Es wurden hauptsächlich Geräte für Gaswerke hergestellt. Das Werk hat 430 Mitarbeiter beschäftigt.
Ab den 01.04.1953 wurde das Werk vom Bergbauministerium übernommen und wird der Zentralen Verwaltung der Gaswerke in Warszawa untergeordnet, ab 01.10.1954 der Gasindustrie Verband.
Am 01.04.1951 bekommt das Werk den Status eines staatlichen Unternehmens unter den Namen "Rawicki Zakład Mechaniczny i Odlewnia Żeliwa" und wird dem Zentralen Amt für Kleinhersteller untergeordnet.
Ab 05.02.1946 wird unter den Namen "Zakłady Mechaniczne M.O. 5 w Rawiczu" dem Leichtindustrie Ministerium unterordnet.
Ab 01.02.1945 wurde die Firma verstaatlicht als "Fabryka Maszyn - Kotlarnia - Odlewnia Żeliwa i Metali J. Linz" unter der staatlichen Verwaltung Rawicz Wały Jana III Nr. 1.
Es entsteht ein Gewerbebetrieb "Fabryka Maszyn, Kotlarnia i Odlewnia Żeliwa Johannes Linz". Bis 22.01.1945 war es das Eigentum der Familie Linz. Der Betrieb spezialisierte sich auf die Produktion von Landmaschinen, Geräten für Brauereien und Mälzereien sowie Kühlungsgeräten.